Deutsch als Fremdsprache
Koordination: Frank Schulze und Erich Huber
Auch wenn die Vermittlung des Deutschen als Fremdsprache nur im Zusammenhang mit Literatur, Geschichte/Kultur und Linguistik zu verstehen ist, ist eine eigene Sektion „Deutsch als Fremdsprache“ als Spiegel der zentralen Aufgabe der meisten Lehrenden im Bereich der Germanistik in Spanien mehr als berechtigt.
Die Sektion „Deutsch als Fremdsprache“ möchten wir als Forum zur gemeinsamen Bestandsaufnahme der in den letzten Jahren entstandenen Projekte und Reflexionen im Rahmen der Didaktik und Methodik begreifen, um auf der Basis der gegenseitigen Anregung den Ausblick auf zukünftige Entwicklungen zu wagen.
Unterrichtsplanung und –aktivitäten, Prüfungsplanung und -praxis etc. an Universitäten und Escuelas Oficiales de Idiomas, an Schulen des Primar- und Sekundarbereiches sowie auch die Lehrerfortbildung sind von den Vorgaben des „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen“ und des „Europäischen Sprachenportfolios“ nicht unbeeinflusst geblieben.
Im Kontext dieser dadurch gegebenen Globalisierungstendenz auch im Fach „Deutsch als Fremdsprache“ geht es weiterhin darum, dem Lerner die aktive und weitgehend autonome Gestaltung seines Lernprozesses zu ermöglichen.
Diesen Lernprozess auch theoretisch erfassen zu wollen, ist dabei eine der Voraussetzungen für die Umsetzung dieses Vorhabens.
Auch den Lehrenden als Lernenden zu begreifen ist nicht neu. Dass das Lehren Lernen ebenfalls aktiv und vor allem autonom vom Lehrenden gestaltet werden kann, ist nun auch Thema und Ziel in der Lehrerfortbildung geworden.
So halten wir die folgenden Schwerpunkte für geeignet, LehrerInnen, ForscherInnen und FortbildnerInnen aus den verschiedenen Bereichen und Institutionen ein Forum zu bieten, ihre Aktivitäten, Projekte und Reflexionen vorzustellen:
Im Zweifelsfall wird um Absprache mit dem wissenschaftlichen Komitee der Sektion gebeten
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