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Jueves, 16 de septiembre de 2010, 18:00h
Lugar: Salón de Grados, 1ª planta de la Facultad de Filología, Comunicación y Traducción (Avda. Blasco Ibáñez, 32)

„Dass ich sein kann, wie ich bin“. Biografie als Performance – Leben und Werk von Hilde Domin.

Marion Tauschwitz lee e interpreta.

Von Marion Tauschwitz ist im Mai 2009 im Palmyra Verlag die erste umfassende Biografie über die bekannte Heidelberger Lyrikerin Hilde Domin erschienen sowie der Band »Unerhört nah – Erinnerungen an Hilde Domin« (Kurpfälzischer Verlag Heidelberg). Marion Tasuchwitz war von 2001 bis 2006 Sekretärin, Mitarbeiterin und Begleiterin der Dichterin Hilde Domin. Von Hilde Domin wurde sie testamentarisch beauftragt, ihre Trauerfeier zu gestalten sowie ihren Nachlass mit dem Literaturarchiv Marbach und der Universitätsbibliothek Heidelberg abzuwickeln.



Jueves, 16 de septiembre de 2010, 20:00h
Viernes, 17 de septiembre de 2010, 20:00h

Lugar: Sala de la Muralla, Colegio Mayor Rector Peset (Plaza Horno de San Nicolás, 4)

UNRUHIGE ZEITEN
Performance Installation nach Briefen und Texten von Ingeborg Bachmann und Paul Celan auf Basis von „Herzzeit“ – Briefwechsel Ingeborg Bachmann & Paul Celan
(Suhrkamp 2008)

Producción de FLEISCHEREI/Projekt Theater Studio
en colaboración con el Arab-Hebrew Theatre of Jaffa, Israel y la Universitat de València / Dpt. Filologia Anglesa i Alemanya

Dirección: Eva Brenner (A/USA), Performance: Gaby Aldor (IL) / Doron Tavory (IL). Colaboración de: Maija Serdar, Sybille Starkbaum, Marie Steiner, Stephanie Wächter

Die Performance sucht ein theatrales Äquivalent zum Thema der Briefe, der Gratwanderung zweier Grenzgänger und den lyrisch-poetischen Texten einer exemplarischen Liebesbeziehung – das was Ingeborg Bachmann “unser Märchen” genannt hat. Zwei ungleiche Partner – sie als Tochter eines Nazi und er als Sohn von Holocaustopfern – wollen aber können nicht zusammenkommen.
Die ProtagonistInnen sind in der Performance räumlich voneinander getrennt - ein imaginärer Korridor teilt in der Raummitte ihre Welten. Der „Handlungsablauf“ der Performance folgt den Phase der Briefe: 1. Junge Liebe in Wien, 2. erste Trennung und Celans Gang nach Paris, 3. Bachmanns Besuche in Paris/die Unmöglichkeit der Liebe, 4. Entfernung und Selbstsuche, 5. Celan heiratet die Künstlerin Gisèle de Lestrange/Ingeborg Bachmann trifft den Autor Max Frisch, 6. neuerliche Annäherungsversuche, 7. das endgültige Scheitern, Selbstmord/ Tod. Er spiegelt eine von "außerhalb“ der Welt der Briefeschreibenden/Lesenden dirigierten Struktur, sie wird von 2 Theatermaschinistinnen begleitet, die ins Geschehen eingreifen indem sie die Positionen der 2 ProtagonistInnen manipulieren. Sie zitieren aus den Werken von Ingeborg Bachmann und Paul Celan, sie unterbrechen, wiederholen oder spiegeln die Aktionen.
Inhaltliche Schwerpunkte sind, die Suche nach dem Wesen und den Widersprüchen dieser ungewöhnlichen Liebe, den poetischen Korrespondenzen, den Grenzgängern und Bewegungen hin zum Tod und den vielen Verstörungen und Zerstörungen auf dem Weg bis zum letzten Zerwürfnis.


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