Nach den Kongressen in Madrid, Katalonien und Andalusien hat die FAGE beschlossen, dass unser nächstes Treffen am Atlantik stattfinden soll. Deshalb haben wir im Galicischen Germanistenverband (AGX) mit den Vorbereitungen für den IV. Kongress der FAGE in Santiago de Compostela begonnen.

Die FAGE-Kongresse, die alle zwei Jahre stattfinden, haben inzwischen schon Tradition und natürlich fühlen wir uns verpflichtet, den Kongress auch dieses vierte Mal wieder in einem Rahmen und auf einem Niveau auszurichten, wie wir es aus den vergangenen Jahren kennen. Dabei haben uns verschiedene offizielle Institutionen Galiciens ihre Unterstützung zugesagt, insbesondere auch die Universität Santiago de Compostela, in deren Räumen der Kongress stattfinden wird.

Historische Persönlichkeiten wie Julius Cäsar oder Alexander von Humboldt haben uns in Galicien besucht, die Alemannen haben unter uns gelebt und ihre Spuren in unserer castrensischen Kultur hinterlassen und Goethe wird das Wort zugeschrieben, dass Europa auf dem Pilgerweg nach Santiago enstanden sei. Deshalb brauchen wir wohl gar nicht mehr zu betonen, dass das Treffen in Santiago im September eigentlich ein absolutes Muss darstellt.

Der Kongress wird eine ähnliche Struktur haben wie die vorherigen und sich in vier Sektionen gliedern: Literaturwissenschaft, Sprachwissenschaft, Übersetzung und DaF-Unterricht. Eine Neuheit stellt diesmal unser Vorschlag dar, für die einzelnen Sektionen einen thematischen Schwerpunkt einzuführen. Wir verstehen dies als Einladung an die TeilnehmerInnen, in ihren Beiträgen auf ein gemeinsames Schwerpunktthema einzugehen, das es ermöglichen soll, zwischen den einzelnen Vorträgen jeder Sektion einen inneren Zusammenhang herzustellen. Wir möchten damit dazu anregen, ein zentrales Thema in unterschiedlichen Aspekten und aus verschiedenen Perspektiven zu erörtern und auf diese Weise den Gedankenaustausch und die Diskussion erleichtern.

Ein weitere Neuheit besteht darin, dass wir zu diesem Kongress Portugal als Gastland einladen möchten. Für uns ist dies fast schon eine logische Konsequenz aus der geographischen Nähe zu unsern portugiesischen Nachbarn, aber auch aus der Tatsache, dass sie über eine so reiche Erfahrung im Bereich des Deutschunterrichts verfügen. Wir meinen, dies ist eine großartige Gelegenheit, um die Beziehungen zu unseren portugiesischen Kollegen und Kolleginnenzu verstärken und neue Kontakte anzuknüpfen.

Auf ein Wiedersehen im September in Santiago!


Zurück Seitenanfang


  © FAGE, 2002

 

 
Erstes Rundschreiben