Sektion: Kulturwissenschaft

 
  Angesichts der vielbeschworenen Krise der Banken, des Euro und der globalisierten Weltwirtschaft mit all ihren Konsequenzen behandelt die Sektion die Frage, wie sich diese Aktualität in den deutschsprachigen Ländern auf kultureller Ebene auswirkt. Dabei können die unterschiedlichen Zugänge zu den Kulturphänomenen auch mit einer vergleichenden Perspektive und mit transnationalen und interkulturellen Fragestellungen verbunden werden. So interessieren wir uns für Beiträge, die Kulturkonflikte aus historischer, soziologischer, philosophischer, ästhetischer, ideengeschichtlicher, kultur-wissenschaftlicher, kunstwissenschaftlicher oder auch aus einer literarisch-interdisziplinären Sicht national oder im Kulturvergleich behandeln.

Konkret schlagen wir folgende Themenkomplexe vor:

  • künstlerische Ausdrucksformen aus den Bereichen von Arbeit und Wirtschaft
  • Angst- und Ausschließungsdiskurse (das Fremde generell, aber auch Flüchtlingsströme und Religionskonflikte)
  • ästhetische Umwandlungen durch die Informationsgesellschaft (Digitalisierung und Virtualität)
  • Gendertrouble und Veränderungen auf dem Gebiet der Körper- und Geschlechteridentität
  • Erinnerungskultur in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder im Vergleich mit Spanien oder lateinamerikanischen Ländern
  • Darstellungen von Kulturkonflikten auf interdisziplinärer Ebene (bildende Kunst, Literatur, Film, Musik)
  • Emotionsforschung im deutsch-spanischen Kontext (Gäste, Freundschaft, Liebe, usw.)
  • deutsch-spanischer Kulturtransfer (Kunst, Literatur und Wissenschaft) in der jetzigen Krisenzeit
  • intellektuelle, wissenschaftliche oder künstlerische deutsch-spanische Netzwerke
  • deutsch-spanische Mittler im aktuellen transnationalen Kontext.

Abstracts können als Word-Dokument eingereicht werden und sollen folgende Angaben enthalten: Titel des Beitrags, Vor- und Nachnamen, Universität bzw. Forschungseinrichtung des Autors/der Autorin, Kontaktadresse mit Angabe der E-Mail-Adresse sowie eine kurze Zusammenfassung (ca. 200 Wörter) des Beitrags. Die Kongresssprachen sind Deutsch und Spanisch. Bitte senden Sie Ihre Vorschläge bis zum 3. Mai 2016 an Arno Gimber oder Santiago Sanjurjo (culturafage2016@gmail.com).

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